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Leistungen IFF – Fortbildungsangebote

Die Fortbildungsangebote richten sich an Eltern, ErzieherInnen und fachlich Interessierte. Sie eignen sich für z.B. Studientage in Kindertagesstätten, Elternabende oder MitarbeiterInnenseminare. Die Angebote werden individuell auf den teilnehmenden Personenkreis abgestimmt.

Stimmen Sie Ihre Terminwünsche mit uns ab.
Für die Fortbildungsangebote 1, 2, 3 und 4 wenden Sie sich dazu an Sonja Lenneke (Telefon: 02203 / 932 555 oder per Mail: s.lenneke@kizporz.com).
Für die Fortbildungsangebote 5 und 6 wenden Sie sich an Susanne Schmidtmann (Telefon: 02203 / 932 555 oder per Mail: s.schmidtmann@kizporz.com).

1. "Sprich mit mir"

Kindliche Sprachentwicklung und was wir dazu tun können

Inhalte der Fortbildung:

  • Vom ersten Schrei zum ersten Wort: Meilensteine früher Sprachentwicklung
  • Voraussetzungen zum Spracherwerb (in Anlehnung an den Sprachbaum nach Wendtland)
  • Exkurs: Vom Anspruch der Sprachförderprogramme nach Delfin 4
  • Exkurs Stimmhygiene im Erzieherberuf/Kinderpflegeberuf
  • Verzögerte / gestörte Sprachentwicklung: Sprachförderung und ihre Grenzen
  • Sprachlernunterstützendes Verhalten in der Kommunikation mit U3-jährigen
  • Übungen und Selbsterfahrungsangebote zu Sprechbewegung und Atmung, zur Sensibilisierung im kommunikativen Umgang mit Kindern mit noch wenig Sprache (Kleinkinder, Kinder mit Migrationshintergrund)
  • Material- und Spielideen

2. "Ich will dir was sagen - mit und ohne Worte"

Aufbauseminar Sprachentwicklung

Aufbauend auf das Grundseminar „Sprich mit mir“ werden in diesem Seminar folgende Themenbereiche vertieft:

a) Spielen und sich verstanden fühlen - eine Herausforderung für die Gruppen mit mehrsprachigen Kindern: ... wie Sprache verbindet

Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen werden praxistaugliche Spielformate entwickelt, die Kindern mit der Zweitsprache Deutsch einen niedrigschwelligen und spielerischen Einstieg und Umgang mit einer neuen Sprachwelt ermöglichen, um ihnen die Integration in die Spielgruppe zu erleichtern.

b) Schweigen und sich verstanden fühlen - eine Herausforderung für PädagogInnen im Kontakt mit schweigenden Kindern (Mutismus): ... was alles ohne Worte geht

Welche Art der Unterstützung braucht das Kind, das nicht sprechen möchte, obwohl es schon könnte? Wo bietet die Gruppe Schutz, wo Herausforderung?

c) Sprechen und sich verstanden fühlen - was Kinder mit Sprechunflüssigkeiten /beginnendem Stottern brauchen: ... wer Zeit zum Zuhören bekommt

Wie gehen wir in der Gruppe mit Stigmatisierung um?
Wie kann das sprachliche Problem eines Kindes die Gruppe stärken?

3. "Kindern Halt geben"

Ansätze haltgebender Pädagogik im pädagogischen und therapeutischen Alltag mit Kindern

Im Fokus des Seminars steht die Vermittlung einer pädagogischen Grundhaltung, aus der wir mit Kindern in Kontakt gehen und die auch Eltern vermittelt werden kann. Die Inhalte beziehen sich auf die Arbeit der AgH (Arbeitsgemeinschaft Haltgebende Erziehung).

"Es begegnen uns Kinder, die sich z.B. nicht am Geschehen der Gruppe beteiligen und die Gemeinsamkeit stören. Sie ziehen sich ängstlich zurück, verweigern Kontakt oder wollen im Mittelpunkt stehen, sind unruhig und aggressiv gegen sich und andere. Doch diese Kinder gehören dazu. Sie fordern zu besonderem pädagogischem Verhalten heraus. Es genügt nicht allein, ihnen Grenzen zu setzen.
Es geht darum, ein Beziehungsgefüge zu gestalten, das die soziale Kompetenz der Kinder aufbaut und stärkt. Eine Halt gebende Pädagogik kann den Rahmen schaffen, in dem Kinder - ihren Grundbedürfnissen entsprechend - Halt finden.
Eine besondere Intervention kann hierbei die Praxis des pädagogischen Haltens sein. Wenn sich das Kind in seiner Unruhe, Panik, Verzweiflung, Trauer oder Wut nicht mehr steuern kann, bietet das pädagogische Halten eine wirksame, auf Zuwendung beruhende und Beziehung aufbauende Handlungsmöglichkeit, das Kind emotional zu ordnen und in die Gemeinschaft zu integrieren."
(aus: AgH, Haltgebende Pädagogik, das Konzept der Fortbildung, www.haltetherapie.de)

Neben theoretischer Arbeit (Leitsätze – Orientierung an den Grundbedürfnissen des Kindes) erfahren Sie in diesem Seminar durch praktische Anleitung und Übung, wie

  • der eigene Körper auf Versorgung der Grundbedürfnisse reagiert (Sicherheit, Führung, Kraft, Polarität)
  • sich daraus für den pädagogischen und therapeutischen Alltag präventive Angebote und Spiele ableiten lassen
  • diese Ideen auch Eltern vermittelt werden können

4. Grundlagen der sensomotorischen Entwicklung

Kinder die unruhig sind, ständig alles umwerfen, den Löffel nicht ohne "Unfall" zum Mund führen können, über ihre eigenen Füße stolpern oder nicht beginnen, zu malen und zu gestalten, sind im Kindergartenalltag eine besondere Herausforderung für die ErzieherInnen.

Diese Fortbildung bietet einen Einblick in die Grundlagen der sensomotorischen Entwicklung. Es wird erläutert, warum eine gute Körperwahrnehmung so wichtig für eine positive Entwicklung ist. Über kleine Übungen wird vermittelt, wie es sich anfühlt, wenn die Wahrnehmung gestört ist und vermeintlich einfache Dinge, wie z.B. einen Strich zu malen, zu einem Problem werden können.

Des Weiteren wird erörtert, welche Hilfen Kindern mit Wahrnehmungsstörungen den Alltag erleichtern können und im gemeinsamen Gespräch überlegt, wie sie im Kindergarten umsetzbar sind.

Für die Fortbildung wird folgendes Material benötigt:
Zwei Spiegel ca. 40x40cm (Können auch etwas größer oder kleiner sein)
Zwei Ferngläser
Die Fortbildung ist für ca. 12 - 15 Teilnehmer und dauert 2 Stunden.

5. Links ist da, wo der Daumen rechts ist.....

In dieser Fortbildung werden verschiedene Aspekte der Linkshändigkeit und Händigkeitsentwicklung beleuchtet.
Nach einem kleinen Einblick in die neurologischen Grundlagen beschäftigen wir uns mit möglichen Schwierigkeiten in der Händigkeitsentwicklung. Es wird erörtert, warum es auch heute noch zur Umschulung von linkshändigen Kindern kommt und was für Folgen das nach sich ziehen kann.
Es werden praktische Hinweise zum Umgang mit linkshändigen Kindern in Bezug auf die fein- und graphomotorische Entwicklung vermittelt und erläutert welche Gebrauchsgegenstände das Leben von Linkshändern erleichtern können.

Materialien: Overhead Projektor
Teilnehmerzahl: Begrenzung auf ca. 12 sinnvoll, wenn es um Austausch und praktische Tipps geht.