Logo Kinderzentrum Porz e.V.

Spendenkonto:

Kinderzentrum
Porz e.V.
Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG
BIC: GENODED1FHH
IBAN: DE29 3706 2365 2913 2060 13

Mitgliedschaft:
Antrag downloaden

Lerntherapie, Lern-Coaching und Beratung

Wir bieten im Rahmen der Integrativen Lerntherapie und im Lern-Coaching individuelle Unterstützung und Förderung für Kinder und Jugendliche mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen-, Schreiben und Rechnen. Außerdem finden Eltern /Bezugspersonen bei uns Beratung und Begleitung für die Lernunterstützung im familiären und schulischen Umfeld.

Für Kinder und Jugendliche mit der Diagnose Lese-Rechtschreibstörung (LRS) oder Dyskalkulie kann die Kostenübernahme für eine Lerntherapie unter bestimmten Voraussetzungen als ambulante Eingliederungshilfe (gemäß §35a des Kinder- und Jugendhilfegesetzes) durch die Stadt Köln erfolgen. Wir sind als Leistungsträger dieser Hilfen beim Fachbereich Jugend und Familie aufgrund der vorgelegten Nachweise für die Qualitätssicherung anerkannt.

Bei Interesse an einem Informationsgespräch, einem Lern-Coaching oder an der Lerntherapie nehmen Sie Kontakt mit den Lerntherapeutinnen Susanne Köller und Kirsten Schwolle auf. Telefonisch: 02203 / 932 555 oder per Mail: lerntherapie@kizporz.com

In einem kostenfreien Informationsgespräch können die Lernausgangslage und Ihr Anliegen besprochen werden. Wir teilen Ihnen gerne die Möglichkeit und die Formalien der Beantragung einer Kostenübernahme für die Lerntherapie bei Teilleistungsstörungen mit. Viele Eltern schätzen eine Begleitung im Beantragungsverfahren, da sich dieses oft über einen übermäßig langen Zeitraum hinziehen kann, wenn bestimmte Faktoren nicht berücksichtigt werden.

Ein Lern-Coaching für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bieten wir im Sinne der Prävention bei nur grenzwertigen Lernbeeinträchtigungen an. Hierzu können entweder vorab einzelne Termine vereinbart werden oder das Coaching findet für einen vereinbarten Zeitraum in einem festgelegten Rhythmus statt. Der Zeitanteil für Lernaufgaben, die eigenverantwortlich zu Hause durchgeführt werden, um die gesetzten Ziele zu erreichen, ist beim Lern-Coaching in der Regel höher als in der Lerntherapie.

In der Lerntherapie unterstützen wir Kinder und Jugendliche, die in Folge einer Lese- Rechtschreibstörung oder einer Rechenstörung in ihrer schulischen Entwicklung und oftmals auch in ihrer psychosozialen Entwicklung beeinträchtigt sind. Diese Schüler und Schülerinnen benötigen individuelle Hilfen, um nach erfahrenen Misserfolgserlebnissen neue Lernmotivation zu entwickeln, Erfahrungs- und Lernlücken zu schließen und wieder ein positives Selbstbild aufzubauen.

Umfang, Ziele und Schwerpunkte der Lerntherapie werden auf jeden individuellen Einzelfall bezogen formuliert, jeweils in Abhängigkeit von den individuellen Lernschwierigkeiten, der Ausprägung der emotionalen und sozialen Symptome, dem allgemeinen Entwicklungsstand des Kindes/des Jugendlichen und den Veränderungsnotwendigkeiten innerhalb seiner sozialen Systeme. In der Regel dauert eine Lerntherapie etwa zwei Jahre.

Die einzelnen Maßnahmen richten sich auf:

  • Einbezug und Erweiterung basaler Funktionen und Fähigkeiten, die für den Erwerb der Schriftsprache und für das mathematische Verständnis notwendig sind (insbesondere in den Bereichen auditive Wahrnehmung, visuelle Wahrnehmung, motorische Koordination, Sprache, Vorstellungs-, Strukturierungs- und Merkfähigkeiten, Konzentration und Aufmerksamkeit)
  • die Verbesserung der Lese- und Rechtschreibleistung, bzw. der Rechenleistung durch eine gezielte Förderung, die individuell an dem Leistungsstand des Kindes ansetzt und seiner Leistungsfähigkeit angepasst wird. Der Lernrückstand soll so weit wie möglich aufgeholt werden.
  • die Verbesserung der Lernmotivation und den Aufbau eines positiven Selbstbildes durch Vermittlung von Erfolgserlebnissen und ggfs. ein Selbstwerttraining. Die jeweiligen Übungen werden in kleinste Schritte unterteilt, Lernziele realistisch gesetzt und Lernfortschritte bewusst gemacht und bestärkt.
  • die Verbesserung des selbstständigen und planvollen Arbeitens durch Vermittlung und Einüben von Lernstrategien und Arbeitstechniken.
  • Die Verbesserung der psychischen Befindlichkeit durch Stress reduzierende Interventionen, Maßnahmen und Aufgaben für das Kind/ den Jugendlichen.
  • die Verbesserung der psychischen Befindlichkeit durch Methoden zur Stressreduktion und Entspannung
  • die Verbesserung der häuslichen Entwicklungs- und Lernbedingungen durch Beratung der Eltern und des schulischen Umfeldes über die Teilleistungsstörung des Kindes und deren Auswirkungen sowie der Vermittlung realistischer Erwartungen an die Leistungen des Kindes und den Erfolg der Behandlung. Die Fähigkeiten der Eltern im Umgang mit den begleitenden emotionalen und sozialen Beeinträchtigungen ihres Kindes werden herausgearbeitet und gestärkt.
  • Die Verbesserung der schulischen Entwicklungs- und Lernbedingungen durch regelmäßigen Kontakt und Austausch zwischen Therapeutin und Lehrern im Hinblick auf die Förderung des Kindes und einer seiner allgemeinen Begabung entsprechenden Beschulung.